Rohstoff Strom – Und jetzt?  /  11.-12.11.2015

Energie im Wandel

11./12. November 2015

Grußwort

In unserem zukünftigen Energiesystem sollen die Klimaschutzziele erreicht und wirtschaftliche und soziale Faktoren ebenso berücksichtigt werden wie ökologische. Dies gelingt nur, wenn die Energienutzung in allen Bereichen effizienter wird, und erneuerbare Energiequellen nicht nur für Strom, sondern auch für Wärme, Mobilität und chemische Industriegrundstoffe erschlossen werden. Doch wie können wir in all diesen Bereichen auf regenerative Energieträger umstellen? Während im Stromsektor schon ein relevanter Anteil aus erneuerbaren Energien stammt (ca. 25 Prozent), sind in den Bereichen Mobilität oder Rohstoffe für die Chemie nur marginale Anteile erkennbar. Auch sind erneuerbare Ressourcen wie z. B. Biomasse häufig regional gebunden, und das Angebot an Wind und Sonne schwankt zeitlich und regional.

Bislang getrennte Systeme wie Strom, Wärme, Kälte, Gas und Chemie sollten besser miteinander verknüpft werden. In einem Gesamtsystem können räumliche oder zeitliche Energieüberschüsse weiter genutzt oder gespeichert werden, wenn sie durch fehlenden (lokalen) Bedarf nicht konventionell nutzbar sind. Sie können z. B. zu Wertstoffen für die chemische Industrie, als Energieträger / -speicher oder auch als Wärme weiterverwertet werden. Dies dient schließlich nicht nur der Integration der erneuerbaren Energien, sondern unterstützt eine nachhaltige Energie- und Rohstoffwirtschaft.
Prof. Dr.-Ing. Christian Doetsch
Leiter des Bereichs Energie, Fraunhofer UMSICHT

Die Tagung

Die zweitägige Tagung »Energie im Wandel – Rohstoff Strom und jetzt?« betrachtet die aktuellen Fragen rund um den Themenbereich Energie und zeigt Wege auf, die es für das zukünftige Energiesystem einzuschlagen gilt. In diesem sind Technologien gefragt, die bislang getrennte Systeme der Energienutzung miteinander verknüpfen. Der Schwerpunkt der Tagung liegt insbesondere auf »Strom« als Rohstoff. Fachleute aus Industrie und Forschung zeigen auf, welche Technologien der Systemverknüpfungen es bereits gibt und welche Herausforderungen dabei zu meistern sind. Es geht beispielsweise um Fragestellungen wie diese:

•    Welche Möglichkeiten bietet uns der Rohstoff Strom?
•    Wie viel Überschussstrom zu welchem Preis wird es geben?
•    Was ist Flexibilität im Energiesystem wert?

Teilnehmerkreis

Die Tagung richtet sich an Personen aus den Bereichen Geschäftsführung, Betriebsleitung, technische Planung und Beratung, Medien, an Entscheider/innern in der öffentlichen Verwaltung, an Mitarbeiter/innen aus Forschung und Entwicklung sowie an fachlich Interessierte.

Programm

Weitere Informationen zur Tagung entnehmen Sie bitte dem angehängten Programmflyer.

Anmeldeschluss (verlängert)

Bitte melden Sie sich bis zum 8. November 2015 per Brief oder Fax mit dem Formular des Programmflyers an oder benutzen Sie unsere Online-Anmeldung.