Pressemitteilung

Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT

Folgen der Energiewende im Fokus des infernum-Tages am 12. Mai in Berlin

Die FernUniversität in Hagen und Fraunhofer UMSICHT laden als Anbieter des Interdisziplinären Fernstudiums Umweltwissenschaften infernum am 12. Mai ins Fraunhofer-Forum Berlin zum umweltwissenschaftlichen Dialog ein. Im Fokus des infernum-Tags steht die Energiewende. Wie betrifft die Wende Deutschland, wie die Welt? Verändert der Wandel des Energiesystems die Gesellschaft? Wie sieht eine effiziente und nachhaltige Energieversorgung aus? Präsentiert werden zudem die Masterarbeiten der drei besten infernum-Absolventinnen und Absolventen. Die Anmeldung ist bis zum 7. Mai 2012 möglich.

Die Energiewende ist bei Weitem keine nur technische Herausforderung. Als ethische und kulturelle Grundsatzentscheidung beeinflusst sie die gesamte Gesellschaft. Deutschland muss zeigen, wie eine führende Industrienation Wettbewerbsfähigkeit und Nachhaltigkeit vereinbaren kann. Diese Chancen und Risiken beleuchtet Prof. Dr. Dr. Franz-Josef Radermacher, Professor für Datenbanken und künstliche Intelligenz der Universität Ulm.

Energie ist auch Grundlage nahezu jeder alltäglichen Aktivität wie z.B. Fernsehen oder zur Arbeit zu gelangen. Zu der Frage, ob und wie die Umwandlung des Energiesystems die Gesellschaft verändert, stellt Prof. Dr. Armin Grunwald, Leiter des Instituts für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse des Forschungszentrums Karlsruhe, Überlegungen an.

Perspektiven einer effizienten und nachhaltigen Energieversorgung, die Deutschland helfen, Wachstum, Ressourcenschonung, Innovationen und Nachhaltigkeit zu verbinden, präsentiert Stephan Kohler, Vorsitzender der Geschäftsführung der Deutschen Energie-Agentur GmbH.

Am Nachmittag präsentieren Matthias Reif, Sonja Ghahremani und Anna Biedermann, die drei besten infernum-Absolventinnen und -Absolventen der Jahre 2010/2011, ihre Masterarbeiten zu den Themen »Nanopartikel aus Papier- und Verpackungsprodukten«, »Kirche und Klimaschutz« sowie »Klimaschutz in den deutschen Bundesländern«.

An den infernum-Tag schließt sich die Gründungssitzung des Berufsverbands Umweltwissenschaften an.

Der Masterstudiengang infernum

Zusammen mit dem Fraunhofer-Institut UMSICHT in Oberhausen bietet die FernUniversität in Hagen seit mehr als elf Jahren den Masterstudiengang infernum an. Er vermittelt berufsbegleitend Umweltwissen aus mehr als zehn Fachgebieten und befähigt zu disziplinenübergreifendem Denken und Handeln. Aktuell sind über 600, meist berufstätige Studierende zugelassen.