Pressemitteilung
Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT
Besuch aus Südkorea
Ideen-Austausch zum Fraunhofer UMSICHT-Konzept »inFARMING®«
Pressemitteilung 12.9.2012
Die Integration der Landwirtschaft in die Städte ist im Rahmen der Urbanisierung für viele Regionen interessant. Deshalb bekam UMSICHT Besuch einer Delegation aus Südkorea: Die Gruppe wollte sich über das Fraunhofer Projekt »inFARMING®« informieren.
Die Zahl der dicht besiedelten Ballungszentren wächst, weltweit lebt mittlerweile mehr als die Hälfte aller Menschen in Städten. Gerade hier sind unbebaute Flächen und Grün allerdings rar. Fraunhofer UMSICHT hat im Rahmen des Projekts »inFARMING®« Ideen entwickelt, wie sich die Landwirtschaft in Städte integrieren lässt: Die Fassaden und Dächer können zum Beispiel als landwirtschaftliche Nutzfläche dienen.
»Auch in Südkorea gibt es schon einige Ideen für urbane Landwirtschaft«, erzählt Volkmar Keuter, Projektleiter von »inFARMING®«. Nachdem die südkoreanischen Gäste von Nina Junen, stellvertretende Verwaltungsleiterin, über angewandte Forschung in der Fraunhofer Gesellschaft und das Institut informiert wurden, folgte ein Nachmittag voller Informationen rund um urbane und vertikale Landwirtschaft. Im Rahmen ihres Besuchs wollte die Delegation aus Unternehmen und Mitarbeitern der Sunchon National University sowie des ETRI, ein Forschungsinstitut für Elektronik und Telekommunikation, mehr über das Konzept »inFARMING®« erfahren. Die Wissenschaftler arbeiten an ihren Instituten in Forschungsbereichen, die Landwirtschaft und IT Entwicklungen miteinander kombinieren. Dazu zählen Softwarelösungen, sowie Steuer- und Regelungstechnik für Landwirtschaft in der Zukunft.
»Wir wollen zukünftig im Bereich der urbanen Landwirtschaft mit Südkorea enger zusammenarbeiten«, sagt Volkmar Keuter nach dem Besuch der Delegation. Denn die Vorteile solcher Konzepte seien offensichtlich: Das Gemüse wird in direkter Nähe des Verbrauchers angebaut, der Transport entfällt und auch die Kohlendioxid-Emissionen können durch geeignete Strategien gering gehalten werden.


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