Pressemitteilung

Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT

Erster Nachhaltigkeitsbeauftragter in der Fraunhofer-Gesellschaft

Fraunhofer UMSICHT betreibt angewandte Forschung und Entwicklung und hat sich bereits seit der Institutsgründung im Jahr 1990 dem Thema Nachhaltigkeit in den Bereichen Umwelt, Sicherheits-, und Energietechnik verschrieben. Im September 2012 hat das Institut Dr. Markus Hiebel als ersten Nachhaltigkeitsbeauftragten berufen. Er hat diese Position neben seinen Aufgaben als stellvertretender Geschäftsfeldleiter Ressourcenmanagement übernommen. Das Ziel: den Beitrag anwendungsorientierter Forschung zur nachhaltigen Entwicklung klarer messbar zu machen und die Strategie auch in der Fraunhofer-Gesellschaft zu vertreten.

Dr. Markus Hiebel ist damit der erste Nachhaltigkeitsbeauftragte in der Fraunhofer-Gesellschaft. Zu seinen Aufgaben zählen die Begleitung und Umsetzung von konkreten Verbesserungsmaßnahmen in Bezug auf Nachhaltigkeit am Institut, die Koordination und konzeptionelle Fortschreibung des alle zwei Jahre erscheinenden Nachhaltigkeitsberichts und die Mitwirkung in Gremien.

Dialog mit Interessengruppen ausbauen

»Ich freue mich sehr auf meine Aufgaben, da ich fest davon überzeugt bin, dass nur diejenigen Organisationen langfristig erfolgreich sind, die sich offen mit den gesellschaftlichen Herausforderungen auseinandersetzen. Dafür müssen sie in Dialog mit ihren Interessengruppen (Stakeholdern) gehen. Der Nachhaltigkeitsbericht ist ein hervorragendes Mittel, um Verbesserungsprozesse anzustoßen und um die Forschungsarbeit und die Forschungsergebnisse transparent und verständlich nach außen zu kommunizieren. Besonders wichtig und bereichernd finde ich die Zusammenarbeit mit anderen Instituten der Fraunhofer-Gesellschaft«, erklärt Markus Hiebel.

Der Nachhaltigkeitsbericht und das Management des Instituts wurden und werden bei UMSICHT kontinuierlich in Zusammenarbeit mit der Institutsleitung, den Führungskräften und der Belegschaft weiterentwickelt. Hierzu hat sich aus Eigenengagement der Mitarbeitenden eine Arbeitsgruppe gebildet, die den Prozess mitgestaltet. Auch wird das Institut den Dialog mit allen Interessengruppen zu diesem Thema führen, um Input für die thematische Ausrichtung des Instituts zu sammeln, die operativen Geschäftsprozesse weiter zu verbessern und um die Inhalte des Nachhaltigkeitsberichts zu schärfen.

Offen für neue Ideen zur nachhaltigen Forschung

In Kooperation mit dem Fraunhofer-weiten Netzwerk Nachhaltigkeit aus über 20 engagierten Instituten ist diese Entwicklung ein dynamischer Prozess, der stets offen für neue Ideen im Bereich nachhaltiger Forschung und Innovationsprozesse ist.

Der aktuelle UMSICHT-Nachhaltigkeitsbericht ist zum ersten Mal nach dem Standard der Global Reporting Initiative entstanden und ist als sehr transparent und glaubwürdig bewertet worden. »Dass wir auch deutlich unsere Schwachstellen und den Handlungsbedarf beschrieben haben, wie z. B. den geringen Frauenanteil in Führungspositionen, ist von Stakeholdern bereits sehr positiv aufgenommen worden«, erklärt Markus Hiebel.