Online-Veranstaltung / 01. Juni 2026, 10:30 bis 12:00
Komm.InFahrt Workshop-Special: Betreibermodelle für Wärmenetzprojekte – welche Rolle hat die Kommune?
Ergänzend zu den regulären Terminen unserer Online-Reihe »Komm.InFahrt: Wärmeplan umsetzen, aber wie?« bieten wir ein vertiefendes Workshop-Special an: Am 1. Juni von 10:30 bis 12:00 Uhr möchten wir gerne über die strategische Wahl des Betreibermodells für kommunale Wärmenetzprojekte sprechen.
Kommunale Wärmenetze brauchen klare Strukturen für Planung, Bau und Betrieb. Doch wer baut und betreibt ein Wärmenetz eigentlich – und welche Auswirkungen hat diese Entscheidung auf Handlungsspielräume, Einflussmöglichkeiten und Zielerreichung der Kommune? Nach einem kurzen fachlichen Impuls zu verschiedenen Betreibermodellen steht der Erfahrungsaustausch zwischen den Teilnehmenden im Vordergrund. Dabei wollen wir u.a. die folgenden Fragen diskutieren:
- Wie viel Einfluss hat die Kommune tatsächlich auf die Wahl des Betreibermodells – und wovon hängt dieser ab?
- Welche Strategien und Instrumente haben sich bewährt, um kommunale Ziele bei der Umsetzung von Wärmeprojekten durchzusetzen?
- Welche Empfehlungen lassen sich für andere Kommunen ableiten – und welche Stolpersteine sollten vermieden werden?
Der Workshop richtet sich an Kommunen, die sich mit der konkreten Umsetzung ihrer kommunalen Wärmeplanung befassen und ihre Rolle in der Projektentwicklung und -umsetzung strategisch stärken möchten.
Hinweis:
Die Teilnehmerzahl ist auf 25 Personen begrenzt, um einen intensiven und offenen Austausch zu ermöglichen. Bei hoher Nachfrage wird ein zusätzlicher Termin angeboten.
HINTERGRUND
Die Veranstaltungsreihe »Komm.InFahrt: Wärmeplan umsetzen, aber wie?« findet alle drei Monate jeweils montags von 14:30 bis 16:00 Uhr statt – und zwar im Rahmen des Förderprojektes »KommWPlanPlus: Forschungs- und Entwicklungscluster zur Verknüpfung von kommunaler Wärmeplanung mit der Umsetzungsplanung von integralen Maßnahmen im Quartier«. Das Verbundvorhaben wird im Rahmen von »EnEff:Stadt« vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert. Projektträger ist die Forschungszentrum Jülich GmbH.
Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT