Ausschreibung UMSICHT-Wissenschaftspreis 2018

Den Fortschritt verstehen

Pressemitteilung / 14.12.2017

Neue Konzepte und Entwicklungen können nur erfolgreich sein, wenn sie das Vertrauen der Gesellschaft genießen. Dazu müssen sie verständlich präsentiert werden. Der vom UMSICHT-Förderverein ausgeschriebene UMSICHT-Wissenschaftspreis zeichnet Menschen aus, die mit ihrer Arbeit den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft fördern. Der Preis wird in den Kategorien Wissenschaft und Journalismus verliehen und ist mit insgesamt 10 000 Euro dotiert. Bewerbungen sind ab sofort und bis zum 31. März 2018 möglich.

UMSICHT-Wissenschaftspreis: die Skulptur »Innovation« von Hans-Dieter Godolt.
© Foto Fraunhofer UMSICHT

UMSICHT-Wissenschaftspreis: die Skulptur »Innovation« von Hans-Dieter Godolt.

Mit dem UMSICHT-Wissenschaftspreis 2017 wurden ausgezeichnet (v. l.): Klaus Uhrig, Dr. Till Krause und Dr. Michael Saliba.
© Foto Fraunhofer UMSICHT/Ilka Drnovsek

Mit dem UMSICHT-Wissenschaftspreis 2017 wurden ausgezeichnet (v. l.): Klaus Uhrig, Dr. Till Krause und Dr. Michael Saliba.

»Klimaschutz wird die technologische und gesellschaftliche Revolution dieses Jahrhunderts werden.« Dieser Satz von Barbara Hendricks, Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, impliziert zwei Komponenten, die voneinander abhängig sind: Technologie und Gesellschaft. Auf der einen Seite ist technologischer Fortschritt und somit wissenschaftliche Arbeit nicht ohne das Vertrauen der Gesellschaft zu realisieren, auf der anderen wird unser Leben in großem Maße durch technologische Errungenschaften geprägt. Ein offener Austausch ist demnach von großer Bedeutung.

Der UMSICHT-Förderverein unterstützt diesen Austausch 2018 zum neunten Mal mit dem UMSICHT-Wissenschaftspreis. Ausgezeichnet werden Menschen, die wissenschaftliche Ergebnisse aus den Bereichen Umwelt-, Verfahrens- und Energietechnik – den Kernthemen von Fraunhofer UMSICHT – auf eine herausragende Weise der Gesellschaft zugänglich machen. Das Preisgeld verteilt sich auf einen mit 8000 Euro dotierten Preis in der Kategorie Wissenschaft und einen mit 2000 Euro dotierten Preis für journalistische Arbeiten.

Kategorie Wissenschaft

Besonderes Augenmerk bei der Beurteilung liegt auf dem fachwissenschaftlichen Niveau und dem nachhaltigen Nutzen der Arbeit für Umwelt und Gesellschaft. Spezieller Wert wird auf den Innovationsgrad, die Markt- und Anwendungsnähe sowie auf eine gut verständliche und überzeugende Darstellung gelegt. Neben Dissertationen sind Abschlussberichte, Studien, aber auch Whitepaper etc. gern gesehen.

Kategorie Journalismus

Im journalistischen Bereich ist die mediale Form offen. Print, Online, Audio, Video: Alles geht. Die anschauliche und verständliche Wiedergabe eines gesellschaftlich und wissenschaftlich relevanten Themas sowie die Eigenständigkeit der Stellungnahmen sind wichtige Bewertungskriterien. Bewertet werden publizierte Einzel- und Gemeinschaftsarbeiten.

Reine Konzepte, Fotoarbeiten, Bücher sowie nicht veröffentlichte Arbeiten können in beiden Kategorien für den UMSICHT-Wissenschaftspreis nicht angenommen werden.

Online bewerben

Zugelassen sind sämtliche veröffentlichte Arbeiten, die sich mit den Themen Umwelt-, Verfahrens- oder Energietechnik beschäftigen. Die Arbeiten sollten nicht älter als zwei Jahre sein und können auf Deutsch oder Englisch eingereicht werden. Zu den Bewerbungsunterlagen gehören: die Forschungsarbeit oder Publikation, eine Zusammenfassung der Arbeit (max. drei DIN-A4-Seiten), ein einseitiges Motivationsschreiben mit dem Titel »Darum beschäftige ich mich mit Forschung«, Bewerbungsformular inklusive Lebenslauf und eine Einverständniserklärung. Für eine übersichtliche Datenübermittlung steht ein Online-Formular zur Verfügung.