UMSICHT beim Stadtradeln

Radfahren für den Klimaschutz

Pressemitteilung / 28.6.2017

Drei Wochen der Umwelt zu Liebe auf das Rad umsteigen: Das war das Motto der Aktion »STADTRADELN«, an der sich Oberhausen bereits zum dritten Mal beteiligt hat. Bei insgesamt 534 aktiven Radelnden war auch Fraunhofer UMSICHT mit 22 Mitarbeitenden dabei. Zusammen haben die Oberhausener Teams 129 194 Kilometer mit dem Rad zurückgelegt und damit über 18 000 Kilogramm CO2 eingespart.

UMSICHT-Team
© Foto Fraunhofer UMSICHT

Ein Teil des 22-köpfigen UMSICHT-Teams, das drei Wochen lang für die Aktion »STADTRADELN« Fahrradkilometer gesammelt hat.

Im Rahmen der Nachhaltigkeitsaktivitäten des Fraunhofer-Instituts für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT spielt Mobilität und damit auch das Radfahren eine große Rolle. Wie bereits in den letzten zwei Jahren hat sich das Institut deshalb auch am dritten Oberhausener »STADTRADELN« mit einem Team beteiligt, das dieses Jahr vom 20. Mai bis zum 9. Juni stattfand.

Das Ziel der Aktion: Drei Wochen am Stück legen Bürgerinnen und Bürger Strecken mit dem Fahrrad zurück, statt Auto zu fahren, um auf diese Weise Radkilometer für den Klimaschutz zu sammeln und die Forderung nach einer vermehrten Radverkehrsförderung in Oberhausen zu unterstützen. Um Kilometer zu sammeln, zählt jede Fahrt: ob dienstlich oder privat. Alle, die in Oberhausen wohnen, arbeiten, einem Verein angehören oder eine (Hoch-)Schule besuchen, konnten bei der Aktion mitmachen. Mit 22 registrierten Teilnehmern stellte UMSICHT dieses Jahr eines der größten Teams.

Die Bilanz

Die 48 Teams aus Oberhausen haben gemeinsam 129 194 Kilometer zurückgelegt. Das entspricht der 3,22-fachen Länge des Äquators und einer eingesparten Kohlendioxid-Bilanz von 18 345,6 Kilogramm. Das UMSICHT-Team selbst hat 5459 Kilometer mit dem Fahrrad geschafft und damit 775,1 Kilogramm CO2 eingespart. Im Vergleich zum letzten Jahr konnte das Institut seine Bilanz somit auf allen drei Ebenen nahezu verdoppeln (2016: 12 Teilnehmende, 3293 km und 467 kg CO2-Einsparung).»Damit konnten wir zeigen, dass das Radfahren und der Klimaschutz auch bei der privaten Mobilität der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein wichtiges Thema ist«, sagt Joachim Danzig, der die Aktion für das Institut betreut hat.

Neben dem Klimaschutz als primäres Ziel will die Aktion »STADTRADELN« Bürgerinnen und Bürger für die Benutzung des Fahrrads sensibilisieren und die Themen Fahrradnutzung und Radverkehrsplanung verstärkt in die kommunalen Parlamente einbringen. Für Nils Thonemann, Doktorand bei Fraunhofer UMSICHT, war genau dieser Gedanke ein Grund bei der Aktion mitzumachen: »Gemeinsam kann man für das Thema viel mehr Aufmerksamkeit erreichen als es einzelne Radfahrer je schaffen könnten.« Dass das Fahrrad als klimafreundliche Verkehrsalternative funktioniert, hat der Doktorand selbst vorgemacht und ist einige Male die gesamte Strecke von seinem Wohnort in Dortmund zum Institut nach Oberhausen mit dem Rad gefahren. Damian Hintemann, Abteilung Materialsysteme und Hochdrucktechnik bei UMSICHT, ist während der Aktion sogar so viel geradelt (1561,5 km), dass er als Teilnehmer mit den meist gefahrenen Kilometern ausgezeichnet wurde.  

Fraunhofer UMSICHT ist die umweltschonende Mobilität seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wichtig: Am Institut gibt es deshalb einen Fahrradschuppen als witterungsgeschützte Abstellmöglichkeit, dessen weit mehr als 30 Abstellplätze häufig komplett belegt sind. Bei Bedarf kann für Reparaturen vor Ort ein spezieller Fahrradwerkzeugkoffer ausgeliehen werden. Seit 2006 beteiligt sich das Institut auch regelmäßig an der Aktion »Mit dem Rad zur Arbeit«, die auch in diesem Jahr noch bis zum 31. August läuft.

Die vollständigen Ergebnisse der Teams in Oberhausen und auch der Stadt Oberhausen im Vergleich zu den anderen teilnehmenden Städten in der Metropole Ruhr gibt es hier.

Tipp für Radfahrer:

Mit dem Radroutenplaner NRW (ein kostenloses Internetangebot des Ministeriums für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen) können sich Radfahrer durch Angabe von Start-, Zwischen- und Zielpunkten ihre individuelle Tour zusammenstellen und eine Strecke innerhalb des 13 800 Kilometer umfassenden Radwegenetzes berechnen lassen.