Interview mit Achim Loewen

Grenzübergreifende Zusammenarbeit#

Interview vom 03.06.2020

Prof. Achim Loewen | ehem. wissenschaftlicher Mitarbeiter
Prof. Achim Loewen | ehem. wissenschaftlicher Mitarbeiter

Wie sind Sie zum UMSICHT gekommen, und in welcher Position haben Sie beim UMSICHT angefangen?

Achim Loewen: Zurzeit der Gründung vom UMSICHT habe ich meine Diplomarbeit am Lehrstuhl für thermische Prozesstechnik von Professor Weinspach begonnen. Nach Fertigstellung konnte ich dann 1991 direkt als wissenschaftlicher Mitarbeiter in Oberhausen anfangen. 2006 bin ich dann an die HAWK Göttingen gewechselt, die Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst. Ich mache von dort aus jährlich mit meinen Studierenden Exkursionen zum UMSICHT, und einige haben dann dort auch ihre Masterarbeit geschrieben, die ich betreut habe, oder dort promoviert. Außerdem haben wir regelmäßige gemeinsame Forschungsprojekte im Bereich Bioenergie.

Gibt es Ereignisse oder auch Forschungsergebnisse, die Ihnen aus Ihrer Zeit am Fraunhofer UMSICHT besonders im Gedächtnis geblieben sind?

Achim Loewen: Besonders erinnere ich mich an mein erstes großes Projekt zur Sanierung der Fernwärmeversorgung in den neuen Bundesländern. Es war sehr spannend, kurz nach der Wende mit Institutionen im Osten zusammenzuarbeiten. Die Erfahrungen konnten wir dann auch in weiteren Projekten in Osteuropa nutzen z. B. in Polen, Rumänien und Weißrussland. Außerdem waren meine drei Jahre als Leiter des Fraunhofer-Centers in Pittsburgh in den USA eine tolle Zeit.

Wo liegt Ihr aktueller fachlicher/beruflicher Schwerpunkt?

Achim Loewen: Mein aktueller fachlicher Schwerpunkt liegt in der stofflichen und energetischen Nutzung biogener Roh-, Rest-, und Abfallstoffe.