Workshop  /  3.11.2016, 14:00 - 17:00 Uhr

Umweltfreundliche Flammschutzlösungen

UMSICHT: Zur Sache!

Die Reihe

Ohne lange Vorrede zur Sache kommen, über eine Sache reden und ein Thema zu seiner Sache machen: Das sind Ansprüche, die Fraunhofer UMSICHT auch im Jahr 2016 in seiner Veranstaltungsreihe »UMSICHT: Zur Sache!« erfüllen möchte. Immer donnerstags, immer um 14:00 Uhr, mehrmals im Jahr.

Wir wollen wissenschaftlich-technische Sachverhalte verständlich erläutern, die Produkte angewandter Forschung und Entwicklung zur industriellen Nutzung vorstellen, Prognosen für Zukunftsmärkte wagen und über die praktische Umsetzung reden. Gern möchten wir mit Ihnen Wege finden, neue Ideen in erfolgreiche Projekte umzusetzen – vielleicht, indem wir gemeinsame Sache machen.


Der Workshop

Bei der Werkstoffauswahl für neue Produkte steht heute neben den technischen Eigenschaften zunehmend auch der Beitrag des Materials zur Nachhaltigkeit im Vordergrund. Das führt zu Bestrebungen, Biokunststoffe auch in technischen Anwendungen fest zu etablieren. Neben den klassischen Eigenschaftsanforderungen spielt für viele dieser Produkte der Flammschutz eine zentrale Rolle.

Flammschutzmittel unterliegen heutzutage aufgrund immer schärferer Umweltauflagen und Selbstverpflichtungen vieler Branchen stark veränderten Anforderungen. Viele altbekannte und effiziente Flammschutzmittel sind oder werden in naher Zukunft aufgrund ihrer Toxizität, Persistenz und ihres Akkumulationspotenzials verboten. Einige nachhaltige Alternativen existieren bereits für konventionelle Kunststoffe, für Biokunststoffe ist die Auswahl bisher begrenzt.

Der Workshop gibt einen Überblick über die Anforderungen an moderne Flammschutzmittel und flammgeschützte Produkte und aktuelle Trends, präsentiert halogenfreie, nicht toxische Alternativen und berichtet über Erfahrungen bei deren Einsatz in Kunststoffen und Biokunststoffen.


Die Zielgruppe

Die Reihe »UMSICHT: Zur Sache!« richtet sich an Personen aus den Bereichen Geschäftsführung, Betriebsleitung und Medien, an Mitarbeiter/innen aus Forschung und Entwicklung sowie an fachlich Interessierte. Studierende und Absolvent/innen entsprechender Fachrichtungen sind gern willkommen.