Zweitägige Konferenz  /  20.11.2017  -  21.11.2017

1. Konferenz zur nachhaltigen chemischen Konversion in der Industrie

Auftakt der Konferenzreihe zur »nachhaltigen chemischen Konversion in der Industrie«

Kohlenstoffdioxid, das in der Industrie anfällt, kann unter Verwendung erneuerbarer Energie fossile Rohstoffe in der Chemieindustrie ersetzen.

Unter der Koordination der thyssenkrupp AG aus Essen, dem Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion in Mülheim an der Ruhr und dem Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT aus Oberhausen haben sich weitere 16 namhafte Partner aus Wirtschaft und Forschung branchenübergreifend zusammengeschlossen. In dem seit nunmehr einem Jahr laufenden und vom BMBF geförderten Projekt Carbon2Chem® entwickeln sie Technologien und Strategien um einen Beitrag zum Klimaschutz sowie zur nachhaltigen Standortsicherung energieintensiver Industrien zu leisten.

Der Weg dorthin ist nur innerhalb einer cross-industriellen Kooperation zu meistern, unterschiedliche Kompetenzen sind erfolgreich zu bündeln und zu einem neuen System zu vereinen. Vorgehensweise und vorliegende Ergebnisse sind wesentlicher Bestandteil dieser ersten Konferenz.

Wir laden Sie herzlich ein, das Projekt Carbon2Chem® mit seinen Partnern und Förderern aus Politik, Industrie und Forschung kennenzulernen und zu diskutieren.

Veranstalter

Fraunhofer UMSICHT ist durch die Bereitstellung und den Transfer wissenschaftlicher Ergebnisse in Unternehmen, Gesellschaft und Politik Wegbereiter einer nachhaltigen Energie- und Rohstoffwirtschaft. Die Balance von wirtschaftlich erfolgreichen, sozial gerechten und umweltverträglichen Entwicklungen steht dabei im Fokus.

Das MPI für Chemische Energiekonversion erforscht vorrangig die grundlegenden chemischen Prozesse der Energieumwandlung. Interdisziplinarität ist für dieses Ziel Voraussetzung. Die Gebiete der heterogenen und  homogenen Katalyse sowie der biophysikalischen Chemie werden im Zusammenspiel mit modernsten experimentellen und theoretischen Analysemethoden miteinander kombiniert.

Als diversifizierter Industriekonzern hat thyssenkrupp die Möglichkeit, vielfältige Wachstumschancen wahrzunehmen und gleichzeitig die Stabilität seines Geschäftes in einem volatilen Umfeld zu erhöhen. Die effiziente Nutzung von Ressourcen und die nachhaltige Produktion umweltschonender Güter sind eine Selbstverständlichkeit.

Grußwort

Die energieintensiven Schlüsselindustrien Deutschlands stehen vor gravierenden Umbrüchen: Nur mit gezielter gemeinsamer Forschung und Innovation können sie ihren Ausstoß an CO2 weiter spürbar senken – und so die internationalen Klimaschutzziele erreichen.

Am 27. Juni 2016 gab Frau Ministerin Wanka (BMBF) den Startschuss für ein ehrgeiziges Projekt: Carbon2Chem®. Seit mittlerweile mehr als einem Jahr arbeiten die führenden Partner aus Chemie- und Stahlindustrie – zusammen mit den größten deutschen Forschungsinstitutionen – daran, aus den Hüttengasen, die bei der Stahlproduktion entstehen, Chemikalien zu produzieren und die Grundlagen zu erarbeiten, um den CO2-Ausstoß nachhaltig zu vermindern. Die ersten Ergebnisse des gemeinsamen Vorhabens werden Ihnen von den Projektpartnern aus Industrie und Forschung während der »1. Konferenz zur nachhaltigen chemischen Konversion in der Industrie« präsentiert.

Wir freuen uns, mit Ihnen über die ersten Ergebnisse zusammen mit Kolleginnen und Kollegen aus Politik, Industrie und Wissenschaft zu diskutieren.

Prof. Dr. Robert Schlögl, Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion
Dr. Markus Oles, thyssenkrupp AG
Prof. Dr.-Ing. Görge Deerberg, Fraunhofer UMSICHT


Teilnehmerkreis

Fachleute aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft sowie alle Projektbeteiligten.