Zweitägige Konferenz in Berlin  /  12.11.2018  -  13.11.2018

Carbon2Chem® Konferenzreihe

2. Konferenz zur nachhaltigen chemischen Konversion in der Industrie

»Wir führen den Kohlenstoff im Kreislauf« – ein Satz, der das Projekt Carbon2Chem® klar umschreibt: Im Projekt arbeitet ein großes Konsortium aus Wirtschaft und Wissenschaft an der Umsetzung eines flexiblen Carbon Capture and Utilization (CCU) Konzepts für die kohlenstoffbasierte Industrie. Der modulare Ansatz zur CO2-Nutzung innerhalb cross-industrieller Netzwerke ermöglicht die Verbindung von Klimaschutz und Wettbewerbsfähigkeit für große Industriestandorte nicht nur in Deutschland.

Ein cross-industrielles Netzwerk aus Stahlindustrie, chemischer Industrie und Energiewirtschaft dient als Beispiel für Carbon2Chem®. Bisher energetisch genutzte Prozessgase der Hütte sind Ausgangsstoff für die Produktion von Basischemikalien, Kunststoffen und synthetischen Kraftstoffen.


Nun zieht das Konsortium im Rahmen seiner zweiten Konferenz eine erste Bilanz und präsentiert die Ergebnisse nach zwei Jahren Projektlaufzeit. Wie sich das Carbon2Chem®-Konzept auf die Stahlbranche und andere CO2-intensive Branchen übertragen lässt, thematisiert der erste Konferenztag. Tag zwei der Konferenz vertieft schließlich die Details – mit ausgewählten Themen aus den Carbon2Chem®-Teilprojekten. Ziel der zweitätigen Konferenz ist der Dialog und die Diskussion der Projektinhalte mit Fachleuten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft sowie ein Ausblick auf die verbleibenden zwei Projektjahre.

Veranstalter

Fraunhofer UMSICHT ist durch die Bereitstellung und den Transfer wissenschaftlicher Ergebnisse in Unternehmen, Gesellschaft und Politik Wegbereiter einer nachhaltigen Energie- und Rohstoffwirtschaft. Die Balance von wirtschaftlich erfolgreichen, sozial gerechten und umweltverträglichen Entwicklungen steht dabei im Fokus.

Das MPI für Chemische Energiekonversion erforscht vorrangig die grundlegenden chemischen Prozesse der Energieumwandlung. Interdisziplinarität ist für dieses Ziel Voraussetzung. Die Gebiete der heterogenen und homogenen Katalyse sowie der biophysikalischen Chemie werden im Zusammenspiel mit modernsten experimentellen und theoretischen Analysemethoden miteinander kombiniert.

Als diversifizierter Industriekonzern hat thyssenkrupp die Möglichkeit, vielfältige Wachstumschancen wahrzunehmen und gleichzeitig die Stabilität seines Geschäftes in einem volatilen Umfeld zu erhöhen. Die effiziente Nutzung von Ressourcen und die nachhaltige Produktion umweltschonender Güter sind eine Selbstverständlichkeit.

Teilnehmerkreis

Fachleute aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft sowie alle Projektbeteiligten.
 

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