Ausschreibung UMSICHT-Wissenschaftspreis 2019

Akzeptanz in der Gesellschaft stärken

Pressemitteilung / 30.10.2018

Technologischer Fortschritt, zukunftsweisende Konzepte, optimierte Prozesse: In immer kürzeren Zyklen wird die Gesellschaft mit neuen Entwicklungen konfrontiert – was nicht immer sofort auf breite Akzeptanz in der Bevölkerung trifft. Umso wichtiger ist es, Neues verständlich zu präsentieren. Nur so kann der Mehrwert einer Entwicklung erkannt werden. Der UMSICHT-Förderverein zeichnet Menschen mit dem UMSICHT-Wissenschaftspreis aus, die mit ihrer Arbeit den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft fördern. Der Preis wird 2019 zum zehnten Mal in den Kategorien Wissenschaft und Journalismus verliehen und ist mit insgesamt 10 000 Euro dotiert. Bewerbungen sind ab sofort und bis zum 31. März 2019 möglich.

UMSICHT-Wissenschaftspreis: die Skulptur »Innovation« von Hans-Dieter Godolt.
© Fraunhofer UMSICHT

UMSICHT-Wissenschaftspreis: die Skulptur »Innovation« von Hans-Dieter Godolt.

Vorstand des UMSICHT-Fördervereins mit den beiden Preisträgern (Christian Baars (li.) and Dr. Stefan Kippelt) des UMSICHT-Wissenschaftspreis 2018.
© Fraunhofer UMSICHT/Ilka Drnovsek

Vorstand des UMSICHT-Fördervereins mit den beiden Preisträgern (Christian Baars (li.) and Dr. Stefan Kippelt) des UMSICHT-Wissenschaftspreis 2018.

Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, die Energiewende voranzutreiben, den Klimawandel zu stoppen und in Ökonomie, Ökologie sowie Gesellschaft ein Bewusstsein für Nachhaltigkeit zu verankern. Das geht nur auf Basis einer breiten Akzeptanz aller Beteiligten – die wiederum nur mittels eines Vertrauen bildenden Dialogs erreicht werden kann. Der UMSICHT-Förderverein unterstützt diesen Dialog 2019 zum zehnten Mal mit dem UMSICHT-Wissenschaftspreis. Ausgezeichnet werden Menschen, die wissenschaftliche Ergebnisse aus den Bereichen Umwelt-, Verfahrens- und Energietechnik – den Kernthemen von Fraunhofer UMSICHT – auf eine herausragende Weise der Gesellschaft zugänglich machen. Das Preisgeld verteilt sich auf einen mit 8000 Euro dotierten Preis in der Kategorie Wissenschaft und einen mit 2000 Euro dotierten Preis für journalistische Arbeiten.

Kategorie Wissenschaft

Besonderes Augenmerk bei der Beurteilung liegt auf dem fachwissenschaftlichen Niveau und dem nachhaltigen Nutzen der Arbeit für Umwelt und Gesellschaft. Spezieller Wert wird auf den Innovationsgrad, die Markt- und Anwendungsnähe sowie auf eine gut verständliche und überzeugende Darstellung gelegt. Neben Dissertationen sind Abschlussberichte, Studien, aber auch Whitepaper etc. gern gesehen.

Kategorie Journalismus

Im journalistischen Bereich ist die mediale Form offen. Print, Online, Audio, Video: Alles geht. Die anschauliche und verständliche Wiedergabe eines gesellschaftlich und wissenschaftlich relevanten Themas sowie die Eigenständigkeit der Stellungnahmen sind wichtige Bewertungskriterien. Bewertet werden publizierte Einzel- und Gemeinschaftsarbeiten.

Reine Konzepte, Fotoarbeiten, Bücher sowie nicht veröffentlichte Arbeiten können in beiden Kategorien für den UMSICHT-Wissenschaftspreis nicht angenommen werden.

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Zugelassen sind sämtliche veröffentlichte Arbeiten, die sich mit den Themen Umwelt-, Verfahrens- oder Energietechnik beschäftigen. Die Arbeiten dürfen nicht älter als zwei Jahre sein und können auf Deutsch oder Englisch eingereicht werden. Neben Einzelarbeiten sind auch gemeinschaftliche Arbeiten möglich, wobei zu beachten ist, dass der Haupt-Anteilsträger auch der Einreicher sein muss. Zu den Bewerbungsunterlagen gehören: die Forschungsarbeit oder Publikation, eine Zusammenfassung der Arbeit (max. drei DIN-A4-Seiten), ein einseitiges Motivationsschreiben mit dem Titel »Darum beschäftige ich mich mit Forschung«, Bewerbungsformular inklusive Lebenslauf und eine Einverständniserklärung. Für eine übersichtliche Datenübermittlung steht ein Online-Formular zur Verfügung.

Bewerbungsschluss ist der 31. März 2019. Die Preisverleihung findet am 11. Juli 2019 statt.