Nicht nur mit Recycling lassen sich Ressourcen einsparen. Auch das gemeinsame Nutzen und Wiederverwerten von Werkzeugen, Geräten und Freizeitausrüstung birgt ein großes Potenzial, um Abfälle zu vermeiden. Für solche Zentren des Teilens sind allerdings Konzepte notwendig, mit denen sich Sharing, Nutzungsintensivierung oder Reparatur erfolgreich etablieren lassen.
Hier setzt das Projekt konkret an und zielt in einem ersten Schritt darauf ab, alle Voraussetzungen zu analysieren, die für ein Zentrum des Teilens notwendig sind. Dafür führen die Projektpartner Bedarfs- und Akzeptanzanalysen durch. Dies erfolgt durch einen Mix von Expert*innen-Interviews, Bürger*innen-Befragung, vertiefende Studien zum Verhalten und zur Interaktion von Nutzer*innen in Bezug auf Leihen und Teilen.
In einem zweiten Schritt werden die Ergebnisse dieser Analysen genutzt, um solch ein Zentrum des Teilens technisch-organisatorisch und gestalterisch zu planen. Aspekte wie die stadtplanerische Einordnung, Strategien zur Erreichung und Integration aller Gesellschaftsschichten oder der Entwicklung eines Geschäftsmodells und einer Digitalisierungsstrategie stehen hierbei im Mittelpunkt. Die prototypische Umsetzung soll am Beispiel der Stadt Essen erfolgen.
Die Ergebnisse des Konzepts werden zuletzt sozial-ökologisch bewertet und auch einer Wirtschaftlichkeitsanalyse unterzogen. So ist gewährleistet, dass das Konzept für ein Zentrum des Teilens erfolgreich umsetzbar und auf andere Städte und Kommunen übertragbar ist.