Online / 23. Juni 2026
Kälte und Kältenetze
Wärme und Wärmewende sind – nicht zuletzt durch das Gebäudeenergiegesetz und die kommunale Wärmeplanung – derzeit in aller Munde. Angesichts der zentralen Rolle des Wärmesektors für das Erreichen der Klimaziele ist das auch folgerichtig. Doch eine Frage rückt dabei bislang kaum in den Fokus: Wie gehen wir künftig mit Kälte um?
Gerade vor dem Hintergrund steigender Temperaturen gewinnt Kälte zunehmend an Bedeutung – in Städten, in der Industrie und in der öffentlichen Infrastruktur. Welche Rolle spielt sie bereits heute in Kommunen und bei Stadtwerken? Welche Strategien verfolgen Versorgungsunternehmen? Und welche technischen Lösungen stehen zur Verfügung?
Diesen Fragen widmet sich die virtuele Veranstaltung am 23. Juni 2026 im Rahmen der Reihe SW.aktiv.
Ausgangspunkte der Veranstaltungsreihe sind drei Forschungsvorhaben, unterstützt vom Projektträger Jülich: SW.Developer, TrafoKommunE und FW-digital. Die dahinterstehenden Organisationen – AGFW | Der Energieeffizienzverband für Wärme und Kälte, DVGW-Forschungsstelle am Engler-Bunte-Institut des Karlsruher Instituts für Technologie und das Fraunhofer UMSICHT – haben sich zum Themenverbund »Aktivierung der Stadtwerke« zusammengeschlossen.
Zielsetzung: für aktuelle und zukünftige Herausforderungen erfolgversprechende Lösungsansätze zu finden und umzusetzen. Welche Technologien und Konzepte sind in der Praxis erfolgreich getestet worden? Welche Erfahrungen wurden in Demonstrationsprojekten gesammelt und was ist für eine erfolgreiche Umsetzung erforderlich? Wie können neue Produkte und Unternehmensstrategien entwickelt werden?
Dies erfahren Sie in regelmäßigen Workshops der Veranstaltungsreihe SW.aktiv. Alle zwei Monate, jeweils dienstags um 15 Uhr haben Sie die Gelegenheit, erfahrene Projektleiter*innen zu treffen und den regelmäßigen Erfahrungsaustausch zu nutzen. Darüber hinaus bietet die Veranstaltungsreihe die Möglichkeiten, Erkenntnisse und Anforderungen aus der Praxis in die Projektförderung und die Entwicklung der regulatorischen Rahmenbedingungen einzubringen.