Überarbeiteter Standard DIN 19573: Biologisches Verfahren ergänzt die Prüfung von Mörteln in Entwässerungssystemen gegenüber einem Schwefelsäureangriff
Baustoffhersteller oder Anlagenbetreiber stehen vor der Herausforderung, Materialien mit hoher Langzeitbeständigkeit einzusetzen. Gerade im Kanalbau und Abwasserbereich kann biogene Schwefelsäurekorrosion (BSK) Mörtel und Beton stark schädigen und hohe Sanierungskosten verursachen. Die überarbeitete DIN 19573 für zementgebundenen Mörtel in Entwässerungssystemen trägt dem nun stärker Rechnung: Ergänzend zum chemischen Säuretest beschreibt sie ein biologisches Verfahren, das die mikrobiologischen Prozesse der BSK berücksichtigt. Bei Fraunhofer UMSICHT können Materialien nach diesem Verfahren praxisnah und zeitgerafft bewittert werden.
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