FlexBlue.Connect – Flexibilisierung der Kälteversorgung vorantreiben

Praxisnahe Einblicke, Erfahrungsaustausch und Vernetzung für Akteure im Kältesektor und in der Energiewirtschaft

Die Veranstaltungsreihe FlexBlue.Connect richtet sich an Akteure entlang der Kälte‑Wertschöpfungskette, die die Flexibilisierung von Kälteversorgungssystemen aktiv voranbringen möchten. Schließlich bietet eine flexible Kälteversorgung ein großes Potenzial für die Dekarbonisierung, Kostensenkung und Systemstabilität. In der Praxis ist sie jedoch noch mit zahlreichen Hemmnissen verbunden – etwa mit Blick auf Kühlqualität, Wirtschaftlichkeit, technische Umsetzung oder die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Beteiligten. Insbesondere Produktion, Gewerbe, Energiewirtschaft, Planungsbüros und Kommunen stehen vor der Frage, wie bestehende und neue Kälteanlagen zukunftsfähig, flexibel, kostengünstig und klimafreundlich betrieben werden können.

Hier setzt FlexBlue.Connect als begleitende Veranstaltungsreihe des Forschungsprojekts »FlexBlue – Flexible Kälteversorgungssysteme vor dem Hintergrund zunehmender Dekarbonisierung« an, das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert wird. Ziel der Reihe ist es, die im Projekt erarbeiteten Erkenntnisse frühzeitig für die Praxis zugänglich zu machen sowie auch weiteren Best Practices aus der Praxis eine Bühne zu bieten und dadurch den Praxistransfer intelligenter Lösungen rund um die Flexibilisierung von Kälteversorgungssystemen zu fördern. Im Mittelpunkt der Veranstaltungen stehen praxisnahe Impulse, konkrete Anwendungsbeispiele und der offene Austausch entlang der gesamten Kälte‑Wertschöpfungskette. Hemmnisse werden transparent gemacht, Lösungsansätze diskutiert und Akteure befähigt, Flexibilisierungspotenziale realistisch einzuschätzen und umzusetzen.

Starke Partner für eine flexible und klimafreundliche Kälteversorgung

Die Veranstaltungsreihe wird getragen von einem Konsortium aus Fraunhofer UMSICHT, dem Institut für neue Energie‑Systeme der Technischen Hochschule Ingolstadt, dem Institut für Automation und angewandte Informatik des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) sowie dem FZI Forschungszentrum Informatik. Als Industriepartner bringen unter anderem RÜTGERS GmbH & Co. KG, kraftBoxx GmbH und die SK Verbundenergie AG ihre Expertise ein.

Im gemeinsamen Projekt »FlexBlue« werden zwei Demonstratoren in realen Einsatzumgebungen aufgebaut, um die technische Funktionsfähigkeit sowie die ökonomische und ökologische Sinnhaftigkeit flexibler und teilweise dekarbonisierter Kälteversorgungssysteme nachzuweisen. Ergänzend werden operative Schnittstellen analysiert und Empfehlungen für Planung, Inbetriebnahme und Betrieb entwickelt. Im Rahmen von FlexBlue.Connect greift das Projektteam diese Erkenntnisse auf, ordnet sie ein und diskutiert sie gemeinsam mit den Teilnehmenden.