Hamburg  /  20. Oktober 2026  -  22. Oktober 2026

Elektrolyse, CO₂ Nutzung und Stackdesign: Unsere Lösungen für die Wasserstoffindustrie

Wenn sich die Wasserstoffindustrie vom 20. bis 22. Oktober 2026 in Hamburg trifft, sind wir mit dabei. Am Gemeinschaftsstand der Kooperationsplattform MAT4HY.NRW (Materials for future hydrogen technologies) geben wir Einblicke in unsere Forschung und Lösungen zur elektrochemischen Herstellung, Nutzung und Speicherung von grünem Wasserstoff. Die Schwerpunkte in diesem Jahr: PEM/AEM-Elektrolyse, CO2-Elektrolyse und dichtungsfreies Stackdesign.

Innovative Membran-Elektroden-Einheiten für effiziente und robuste Elektrolysesysteme

Ob Materialscreening, Scale-up, Verfahrensoptimierung oder Validierung: Wir unterstützen Unternehmen bei Fertigung und Tests von Membran-Elektroden-Einheiten (MEA). Unsere manuellen und halbautomatisierten Produktionsprozesse ermöglichen die Entwicklung und Optimierung von Pasten und Tinten sowie die Verarbeitung eigener, kommerzieller oder kundenseitiger Materialien und sind auf skalierbare Verfahren ausgelegt. In realitätsnahen Tests charakterisieren wir Katalysatoren, Membranen, Elektroden und Transportschichten unter variablen Betriebsbedingungen und für verschiedene Elektrolysekonzepte wie PEM, AEM oder BPM, inklusive Degradationstests zur Bewertung von Stabilität und Alterung. Ergänzend liefern moderne Analytikverfahren belastbare Daten entlang der gesamten Wertschöpfungskette und bilden die Basis für fundierte Prozess- und Designentscheidungen. So profitieren Unternehmen von individuell angepassten, industriell übertragbaren Lösungen, einer schnellen Umsetzung sowie einer verlässlichen Datengrundlage bei reduziertem Entwicklungsrisiko.

CO2-Elektrolyse für nachhaltige Chemikalien und Flugkraftstoffe

Auch die chemische Industrie und der Luftfahrtsektor mit ihrer zentralen Herausforderung der Defossilisierung unterstützen wir durch unsere Forschungs- und Entwicklungsleistungen. Im Fokus steht die CO₂‑Elektrolyse, die wir systematisch entlang der gesamten Wertschöpfungskette entwickeln und in industrielle Anwendungen überführen. Dazu untersuchen wir CO₂‑Elektrolysesysteme im Labor- und Kilogramm‑Maßstab und bewerten Leistung, Skalierbarkeit und Wirtschaftlichkeit unter realitätsnahen Bedingungen, einschließlich variabler CO₂‑Quellen und möglicher Störstoffe. Auf Komponentenebene analysieren und optimieren wir Katalysatoren, Elektroden und Membranen gezielt im Hinblick auf Selektivität, Energieeffizienz und Langzeitstabilität. Ergänzend entwickeln wir maßgeschneiderte Test- und Entwicklungsinfrastrukturen – von der Testzelle bis zum automatisierten Stack‑Teststand – und begleiten Unternehmen von der Machbarkeitsstudie über techno‑ökonomische Bewertungen bis zur Skalierung. Eigene technologische Ansätze wie die Hochdruck‑CO₂‑Elektrolyse oder integrierte Capture‑und‑Elektrolyse‑Konzepte erweitern die Anwendungsmöglichkeiten und schaffen belastbare Entscheidungsgrundlagen bei verkürzten Entwicklungszeiten und reduziertem Investitionsrisiko.

Dichtungsfreies Stackdesign für Elektrolyse und Brennstoffzellen

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf einem innovativen, dichtungsfreien Stackdesign für Elektrolyseure und Brennstoffzellen, das gezielt auf die Senkung von Produktionskosten und die Erhöhung der Prozessrobustheit abzielt. Grundlage sind ultradünne Bipolarplatten aus leitfähigen, thermoplastbasierten Compounds, die kosteneffizient im kontinuierlichen Rolle‑zu‑Rolle‑Verfahren gefertigt werden. Diese ermöglichen es, Stacks zu verschweißen und auf klassische Dichtelemente weitgehend zu verzichten, sodass anfällige Dichtflächen reduziert, Ausschussraten gesenkt und Montageprozesse deutlich vereinfacht werden. Gleichzeitig verringern sich Komponentenanzahl und Assemblierungsaufwand.

Kommen Sie vorbei und erfahren Sie, wie unsere Lösungen Ihre Wasserstoff- und CO₂‑Elektrolyseprojekte schneller und effizienter voranbringen. Wir freuen uns auf den Austausch am Stand 5B40.