»Man kann alle ansprechen, wenn man mal eine Frage hat«
Jana Lieske-Overgrand studiert Chemie im Master an der Universität Duisburg-Essen und verfasst ihre Masterarbeit bei Fraunhofer UMSICHT. Seit ihrem Einstieg als wissenschaftliche Hilfskraft in der Katalysatortestung arbeitet sie an verschiedenen Forschungsprojekten mit. Im Interview berichtet sie von ihrem Arbeitsalltag, der großen Eigenverantwortung in der praktischen Forschung und dem vertrauensvollen Miteinander im Team.
Was machst du bei Fraunhofer UMSICHT und was studierst du?
Jana Lieske-Overgrand: Ich besuche die Universität Duisburg-Essen und befinde mich aktuell in meinem Masterstudium Chemie. 2022 bin ich als wissenschaftliche Hilfskraft in der Katalysatortestung bei Fraunhofer UMSICHT eingestiegen. Dort habe ich anfangs präparativ an einer Anlage zur Synthese von höheren Alkoholen gearbeitet, aktuell erstelle ich aber meine Masterarbeit.
Wie bist du auf Fraunhofer UMSICHT gestoßen?
Jana Lieske-Overgrand: Ich hatte online nach Stellen gesucht, da ich mir neben dem Studium etwas dazuverdienen wollte. Ich wusste, dass Fraunhofer UMSICHT in der Forschung stark vertreten ist. Insbesondere bei nachhaltigen Themen, was ich persönlich sehr ansprechend fand.
Wie war dein erster Eindruck von UMSICHT?
Jana Lieske-Overgrand: Mein erster Eindruck war sehr positiv. Ich habe schnell gemerkt, dass man alle ansprechen kann, wenn man mal eine Frage hat. Das empfinde ich als wirklich angenehm. Außerdem bekommt man immer schnell Antworten und Rückmeldungen von seinen Kollegen und Kolleginnen. Allgemein empfinde ich die Mitarbeitenden als aufgeschlossen und hilfsbereit.
Wie sieht dein Arbeitsalltag aus?
Jana Lieske-Overgrand: Als wissenschaftliche Hilfskraft habe ich oft bei verschiedenen Projekten mitgearbeitet. Meine Aufgaben wurden mir erläutert, und dann durfte ich größtenteils eigenständig mit den Katalysatoren arbeiten. Zum Abschluss hatte ich dann immer eine Besprechung mit meiner Führungskraft, bei der wir zusammen über die Ergebnisse geschaut haben. Allgemein habe ich viele Versuche und Tests mit den Katalysatoren durchgeführt. Dabei hat mir die Selbstständigkeit, die ich hatte, besonders gut gefallen.
Was ist bis jetzt dein Highlight gewesen?
Jana Lieske-Overgrand: Ich würde sagen, dass ich eigenständig an den Anlagen arbeiten durfte. Das kannte ich von der Uni noch nicht, ich lerne immer wieder etwas Neues. Was mir besonders positiv aufgefallen ist: Dass mir nicht durchgehend jemand über die Schulter schaut. Meine Kolleginnen und Kollegen haben genug Vertrauen in mich, um mich selbstständig arbeiten zu lassen.
Letzte Änderung:
Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT